"Weinwegwanderung" der CDU-Büdesheim
BÜDESHEIM (red). Büdesheimer Neubürger atmen hier vielfältige, weinaktive“ Luft, kennen wohl auch schon das Neubaugebiet „Bubenstück“ mit seinen über 100 Parzellen in der Büdesheimer Wohnbauszene, auch die eine oder andere Straußwirtschaft, die heimische „Weinszene“ im Ort ist aber vielen wohl weitgehend noch unbekannt.
Da wollte jetzt der Büdesheimer CDU- Ortsverband um seinen Vorsitzenden Heinz Welpe hierfür einmal absoluter Wein-Pionier sein, vielleicht auch solche „Weintrinker“ zu erreichen, die im größten deutschen Weinanbaugebiet Rheinhessen hier ihre neuen „Wurzeln“ geschlagen und ob der neu erworbenen Kenntnisse damit „Wein- echte Neu- Büdesheimer“ werden wollen.
Individuelle Kenntnisse um den heimisch kreierten Rebensaft der Anbau-Lagen, Wein- Sorten, Geschmacks- Individualitäten und um Qualifizierungen in der heimischen Weinbranche waren zu erleben.
Klar ist, da leben auch „alte Biddesemer“, denen die Weinlagen an den fruchtbaren Südhängen des Rochusbergs seit je her bekannt und vertraut sind und die neben den anderen Weinregionen des Binger Vorortes gerne als kennende „Vorkoster“ dienen wollen.
Und so steigt zum heimischen Wein- Exempel der Büdesheimer Winzermeister Peter Ewen in die Kenntnisse der alt-römischen Weingeschichte seiner Büdesheimer Heimat ein, führt Weinfreunde und Interessenten in die weinbewachsene Feldmark und weiß, wo interessante Besonderheiten des Anbaues und der Weinberggestaltung am Binger Rochusberg zu finden sind.
Ewen sieht in der Entfaltung des Weines in der heutigen Form rund um altbekannte Rebsorten, aber auch Neu-Züchtungen im Rot- und Weißweinbereich wichtige „Schwerpunkte“ für die Region und freut sich, dass zu diesem „Wein- Com-in“ hier eine Wanderung rund um die Wein- Geschichte ein feuchtfröhlicher Zuspruch zuteilwurde.
Dass Bürgermeister und OB- Kandidat Thomas Feser (CDU) Dankesworte für die Initiative seiner Freunde herausstellte, sollte nicht unerwähnt sein.
Da lebt das Binger „Bubenstück“, ein Weinland, das dem Boden in tonigem Lehm auf einer über 80 Hektar Fläche mit Süd- östlicher Neigung weitgehend Hang- Ausrichtung verzeichnet, oder daneben der „Osterberg“ mit seinem tonigen Lehmboden auf einer 87 Hektar großen Ausbreitung, ebenfalls in Südöstlicher Neigung angebaut. Der „berühmte „Scharlachberg“ wächst überwiegend auf sandigem Lehm, die Gesteinsverwitterung auf 26 Hektar Fläche und einer hangig- steilen Ausrichtung nach Süd-West liegt im abendlichen Zenit der Sonne. Erwähnenswert, so Ewen, sei daneben der Büdesheimer „Schwarzenberg“, auf lehmigem Ton installiert, mit 52 Hektar und Ausrichtung nach Westen hin immer ein Garant bester Weinqualität.
Der Büdesheimer Winzermeister weiß, nur mit absoluter „Wein- intensiver“ Anbau- und Vermarktungsweise kann Binger Wein in der besten Form so zelebriert und dann auch verkauft werden.
Beim Kellerbesuch und bei einer rustikalen Vesper mit Weinprobe konnte „Wein- Erzähler“ Peter Ewen bei den Gästen voll punkten.
Zum Abschluss des geselligen und wunderschönen Nachmittag, bedankte sich Heinz Welpe bei allen Weinwegwanderer und vor allem bei Winzermeister Peter Ewen, für die umfangreichen Ausführungen über das Büdesheimer Weinanbaugebiet.
Anhang: Bild -privat-