Keinen falschen Anschein erwecken
Mit Erstaunen hat der Fraktionsvorsitzende der CDU, Frank Berlep, die Informationsveranstaltung der SPD zum Thema „Hertie-Folgenutzung“ zur Kenntnis genommen.
Gegen eine Informationsveranstaltung ist von der Sache her nichts zu sagen, zeigt sich Berlep sehr sachlich, es sollte aber nicht der Anschein erweckt werden, als wäre gerade die SPD in dieser Frage die treibende Kraft.
Vielmehr war es so, dass die CDU mit Antrag vom 21.03.2010 beantragte, die CIMA mit der Erstellung eines Folgenutzungskonzeptes für die ehemalige Hertie-Immobilie zu beauftragen, bringt er in Erinnerung. Dies ist mit 20 Ja-Stimmen gegen die Stimmen der SPD vom Stadtrat auch so beschlossen worden.
Die SPD war vielmehr der Meinung, ein Folgenutzungskonzept durch die CIMA sei nicht zielführend, da Investoren ihre Nutzungskonzepte selbst entwickelten. Unzweifelhaft ist dann aber der Investor gemeinsam mit der CIMA bei der Stadt Bingen vorstellig geworden und hat, wie auch andere Investoren, die ebenfalls über die CIMA gefunden worden waren, sein Nutzungskonzept vorgestellt.
Alle Parteien waren von dem Konzept von Herrn Heitzer (GWB Immobilien GmbH Hamburg) überzeugt, wie ja auch zutreffend bereits in der AZ vom 16.04.2011 dargestellt. Auch fanden mehrere Gespräche gemeinsam mit Eigentümern des „Hertie-Komplexes“ statt. Die Eigentümer waren eigentlich nie das Problem; bereits auf einer Eigentümerversammlung im September 2011 wurde einhellige Zustimmung zu den Umbauplänen des Investors erzielt. Hauptproblem für den Investor war es über lange Zeit, die entsprechenden Kontaktadressen nach Berlin, zum Eigentümer der ehemaligen Hertie-Verkaufsfläche, herzustellen.