(2012-01-29): Für die bevorstehenden Heiligsprechung der Volksheiligen Hildegard von Bingen und deren Erhebung zur Kirchenlehrerin durch Papst Benedikt XVI. gilt es nach Meinung der CDU sich auch in Bingen vorzubereiten.
„Diese besondere Würdigung Hildegards durch den Papst wird auch unserer Stadt eine besondere Aufmerksamkeit garantieren“, betont OB-Kandidat Thomas Feser.
CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Berlep erinnert daran, dass immer wieder Besucher der Stadt, dass der Wirkungsort von Hildegard auf dem Rupertsberg von außen nicht mehr sichtbar ist. Die Rupertsberger Gewölbe sind nur nach Anmeldung zu besuchen, von außen bleiben sie unsichtbar.
Anlässlich der Diskussion um die Teilnahme Bingens an der Luminale im Weltkulturerbe Mittelrheintal im Stadtrat hatte seinerzeit die CDU-Vize-Fraktionschefin Kornelia Choquet bereits den Vorschlag eingebracht, als Beitrag Bingens den Ort des ehemaligen Klosters Rupertsberg in Szene zu setzen, um den Eindruck dieses früheren Bauwerks durch Lichteffekte wieder aufleben zu lassen.
Mit einem Antrag zur nächsten Stadtratssitzung machen dies die Christdemokraten neuerlich zum Thema. „Natürlich sollten auch weitere Möglichkeiten, die eine Lichtschau in Hinweis auf Hildegard bieten könnte, untersucht werden“, betont Kornelia Choquet. Auch sei es denkbar, ein solches Event nicht als einmalige Veranstaltung zu konzipieren, sondern als Zugang einer breiten Öffentlichkeit zur Person der Volksheiligen jährlich als feststehendes Ereignis zu wiederholen.
„Mit Hildegard von Bingen haben wir ein enormes kulturtouristisches Potential. Mit diesem Pfund sollten wir wuchern“, so OB-Kandidat Thomas Feser abschließend.
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